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Warum ist das Osterei ein so wichtiges Symbol für die Osterzeit geworden?

Seit dem Mittelalter ist in der christlichen Theologie das Ei Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Von außen wirkt es kalt und tot, aber im Innern erwächst neues Leben. Das Ei steht symbolisch für das Grab in Jerusalem, aus dem Jesus Christus am Ostertag von den Toten auferstanden ist. Christen der Ostkirchen schmücken das Ei darum häufig mit Christus, der die Siegesfahne schwenkt. Volkstümliche Merksprüche sagen es z.B. so: „Wie der Vogel aus dem Ei gekrochen, hat Jesus das Grab zerbrochen.“

Das Osterlamm. Den Ursprung hat das Osterlamm im Judentum. Beim Pessachfest wurde traditionell ein Lamm zu Ehren Gottes geschlachtet und verspeist. Das Christentum machte das Lamm zum Opferlamm – ein Symbol für Jesus, der für die Menschen am Kreuz gestorben ist. Mit seinem weißen Fell ist das Lamm zudem ein Symbol für Reinheit und Frieden. Heute findet man das Osterlamm meist als reichlich verziertes Backwerk wieder.

Der Osterhase. Der Hase ist sowohl ein Symbol für Christus, der Fruchtbarkeit und Zeugungskraft, sowie der Wiedergeburt. Er wurde meist auf dem Osterbrot, das mit einem Ei gefüllt war, aufgebacken. Der Glaube daran, dass der Hase die Ostereier bring, ist noch gar nicht so alt. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich der Osterhase als Brauch durch. Davor brachten, je nach Region, andere Tiere, wie Fuchs, Kuckuck oder Storch die bunten Eier.

Das Osterei. Schon im alten Ägypten galt das Ei als Ursprung des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Auferstehung. In Deutschland sind bunte Eier etwa seit dem 13. Jahrhundert Brauch. Das Einfärben der Eier hat aber nicht direkt eine christliche Bedeutung. In der 40-tägigen Fastenzeit waren Eier verboten, daher sammelten sich viele an. Um sie haltbar zu machen kochte man die Eier. Wer es sich leisten konnte, wickelte sie in Blattgold ein, sonst wurden sie zusammen mit Blättern oder Blüten gekocht und gefärbt – auch, um sie von den ungekochten Eiern besser unterscheiden zu können.