• Persönlicher Ansprechpartner
  • Annahme individueller Aufträge
  • handgemacht in Deutschland
  • bruchsicherer Versand
  • Lieferung in Geschenkbox
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Annahme individueller Aufträge
  • handgemacht in Deutschland
  • bruchsicherer Versand
  • Lieferung in Geschenkbox

Frida Kahlo – Eine begnadete Künsterin mit Charisma

Eine Frau, deren Leben durch Schmerz, Leid und ihre Liebe zum Maler Diego Rivera geprägt ist. Eine Frau, die trotz ihrer Schicksalsschläge nie ihre Lebensfreude verloren hat.

In ihren Selbstporträts blickt Kahlo den Betrachter mutig und herausfordernd an. Sie lehnte es ab, die Rolle des passiven Opfers einzunehmen, und verarbeitete stattdessen ihre Erfahrungen zu einer surreal-realen und einzigartigen Sprache des Lebens. Die Künstlerin beschreibt ihre Bilder selbst als „das ehrlichste und wahrhaftigste, das ich tun konnte, um auszudrücken, was ich innerlich und äußerlich fühlte“.

Doch das körperliche Leid soll noch kein Ende nehmen. Im Alter von 18 Jahren, am 17. September 1925, wird sie Opfer eines schweren Busunglücks. Ihr Becken wird von einer Stahlstange durchbohrt. Am 21. August 1929 heiratet sie den 20 Jahren älteren mexikanischen Künstler Diego Rivera, der durch seine politisch-revolutionären Wandbilder bereits in der Öffentlichkeit steht. Jedoch lassen sich Frida und Diego nach 10 Jahren Ehe aufgrund von Untreue seinerseits wieder scheiden. Diego hat eine Affäre mit Fridas Schwester Cristina.

Ein Jahr später im Jahr 1940 heiratete sie ihn jedoch ein zweites Mal. Die Wut und Trauer über seine Untreue, als auch die Leidenschaft und Liebe in ihrer Beziehung, verarbeitet sie zum Teil in ihren Werken. Ihre Schicksalsschläge, ihr Schmerz und ihre Liebe zu Diego Rivera – all das sind Erfahrungen, die sich in ihren Werken widerspiegeln. So wird die Kunst Ausdruck ihrer seelischen und körperlichen Qualen. Das Schicksal führt dazu, dass sie einen großen Teil ihres Lebens im Ganzkörpergips oder in einem Stahlkorsett verbringen muss.

Doch Frida kämpft weiter und lernt auch nach ihrer Genesung wieder laufen. Ab 1951 verbringt sie ihr Leben im Rollstuhl und im Jahr 1953 wird schließlich ihr rechter Unterschenkel amputiert. Insgesamt durchlebte sie in 29 Jahren 32 Operationen. Doch ihr Talent als Künstlerin lässt sie nie im Stich, welche später sie zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts macht. Um ihren körperlichen Schmerz kurz zu vergessen, raucht sie viel und nimmt Drogen. Letztlich stirbt sie am 13. Juli 1954 an einer Lungenembolie.