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farbenfroh, glitzernd, märchenhaft, einzigartig



from my hands to your heart

Das Nanduei hat eine glänzend cremefarbende Schale, Länge bis ca. 13 cm

Das Nandu-Ei eignet sich hervorragend für eine außergewöhliche Osterdekoration. Hierbei spielt es keine Rolle, ob mit oder ohne Motiv - einfach immer ein Hingucker. Nandu Eier biete ich ganz neu ab 2020 an - mehr Fotos folgen...


Interessantes über den Nandu                                   

  • Der Nandu bildet zusammen mit dem etwas kleineren Darwin-Nandu eine eigene Familie innerhalb der Laufvögel.
  • Er stammt aus Südamerika, wo er vorrangig im Flachland, bevorzugt in Grassteppen, Savannen und der Pampas lebt. Bewaldete Habitate meidet der Nandu ebenso wie große Höhenlagen. Im deutschen Sprachraum wird der Nandu auch als "Pampasstrauß" bezeichnet.
  • Abgesehen von seiner Heimat ist der Nandu heute auch in Deutschland in freier Wildbahn anzutreffen. Vor etwa fünfzehn Jahren entkamen in Mecklenburg-Vorpommern einige Exemplare aus einem Gehege und etablierten sich allmählich als kleine, aber stabile Population, die ihren Lebensraum dort kontinuierlich erweitert. Als sogenannter Neozoon hat sich der Nandu an die klimatischen Bedingungen Mecklenburg-Vorpommerns perfekt angepasst. Heute leben Schätzungen zufolge bereits mehr als hundert Exemplare auf einer Fläche von etwa 150 Quadratkilometern.
  • Der Nandu erreicht eine Gesamthöhe von bis zu 160 Zentimetern und besitzt mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern die größten Flügel unter allen Laufvögeln. - Im Gegensatz zum Strauß besitzt der Nandu nur drei Zehen.
  • Das lange und locker angeordnete Gefieder des Nandus kann in unterschiedlichen Grauschattierungen erscheinen.
  • Nandus leben in Trupps zusammen, die bis zu dreißig Tiere umfassen. Gemeinsam durchstreifen sie die Landschaft auf der Suche nach Nahrung.
  • Das Nahrungsspektrum der Nandus ist sehr breit und umfasst sowohl Gras, Kräuter und Blätter als auch Früchte, Samen, Wurzeln sowie kleine Wirbeltiere und verschiedene Insekten.
  • Nandus sind ausgezeichnete Läufer, die Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreichen können. Bei Gefahr ducken sie sich und rennen so schnell sie können davon. Sie sind jedoch auch sehr gute Schwimmer.
  • Wie die anderen Laufvogelarten leben auch Nandus polygam. Der Hahn lockt mehrere Hennen in sein Haremsrevier, das er gegen Konkurrenten erbittert verteidigt. Nandu-Hähne kämpfen miteinander, indem sie sich gegenseitig treten und mit dem Schnabel attackieren.
  • Der Hahn gräbt eine Mulde in den Boden, die er mit Blattwerk und anderen Planzenteilen weich auspolstert.
  • Während der Balz tanzt er mit weit ausgebreiteten Flügeln und stößt dabei brüllende und über weite Distanzen hörbare Schreie aus.
  • Nachdem sich der Hahn mit allen seinen Hennen gepaart hat, legen diese in das Nest ihre Eier. In einer solchen Mulde finden bis zu zwanzig Eier Platz. Das Männchen brütet diese durchschnittlich vierzig Tage lang aus und ist anschließend für die Aufzucht der gestreiften Küken alleine verantwortlich.
  • Diese sind nach etwa sechs Monaten ausgewachsen und nach weiteren zwei Jahren geschlechtsreif.
  • Gelegentlich fallen Nandus Wildkatzen wie Pumas oder Jaguaren zum Opfer oder werden von Menschen erlegt. Um sich vor Fressfeinden zu schützen, schließen sich Nandus oft großen Herden von Nutztieren oder Paarhufern an.
  • Die Lebenserwartung der Nandus beträgt maximal 25 Jahre.